Mike und ich sind in letzter Zeit auf einem riesigen Gemüsekick. Wir werden wohl langsam erwachsen oder so, weil wir plötzlich nicht mehr genug Gemüse bekommen. Als ich ein Kind war, erinnere ich mich überhaupt nicht daran, Gemüse gegessen zu haben; ich glaube, das einzige Gemüse, das ich gegessen habe, waren Karotten und Kartoffeln, die nicht wirklich als Blattgemüse zählen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Stück Salat nie an meinen Lippen vorbeiging, bis ich 10 war. Das ist lustig, denn jetzt liebe ich es, Gemüse zu naschen – gib mir einen Haufen Grünzeug und ich bin ein Hase.

 

Warst du eines dieser Kinder, die kein Gemüse gegessen haben? Ich habe nicht viel gegessen, außer einfachem weißen Reis und Müsli. Ich bin mir wirklich nicht sicher, woher ich all meine Nährstoffe habe. Oh warte, ich erinnere mich auch, dass ich von den Flinstones-Vitaminen besessen war – das waren die besten! Zucchini hingegen, als ich ein Kind war, war definitiv nicht das Beste. Sie war, ähnlich wie die Aubergine in meinen Büchern: schleimig und seltsam strukturiert. Aber jetzt kann ich nicht genug von Auberginen oder Zucchini bekommen.

Ich finde, der Trick bei Zucchini ist, sie nicht zu verkochen. Zucchini sind von Natur aus ziemlich wässrig und wenn man sie zu sehr einkocht, verwandeln sie sich in einen wässrigen Brei. Das gilt für alle Zucchini, besonders aber für Zucchini-Nudeln. Sie brauchen wirklich nicht zu viel Hitze, man will sie nur etwas weicher machen. Zucchini-Nudeln funktionieren in diesem Rezept hervorragend (ich habe meine Zucchini-Nudeln mit diesem Spiralisierer gemacht), aber dieses Rezept funktioniert auch mit Nudeln, wenn Sie mit Kohlenhydraten beladen sind.

Ich habe dieses Juwel eines Rezeptes im Bon Appétit des letzten Monats gefunden, das zufällig eine meiner Lieblingsquellen für Inspiration ist. Das Originalrezept verlangte nach Linguine und Tintenfisch, aber ich habe beides gegen Zoodles und Garnelen eingetauscht. Es gibt etwas schnell karamellisierten Fenchel, dünne Zitronenscheiben, viel zerdrückten roten Pfeffer und eine kräftige, kräuterartige Koriander- und Fenchelwurzel-Garnitur. Es war das perfekte, genussvolle und doch leichte Sommer-Abendessen. Ich liebe die spätsommerlichen Abende und die damit einhergehenden, lang anhaltenden Abendessen.

GARNELEN UND ZUCCHINI-NUDELN MIT FENCHEL, ZITRONE UND KRÄUTERN REZEPT

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Inhaltsstoffe

  • 2 Esslöffel Neutralöl, geteilt
  • 1/2 lb Großgarnelen, auf Wunsch geköpft und geschält
  • 1 mittelgroße Fenchelzwiebel, längs in dünne Scheiben geschnitten, Wedel gerettet
  • 2 Zehen Knoblauch, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1/2 Teelöffel zerdrückte rote Paprikaflocken oder mehr nach Geschmack
  • 1/2 Zitrone, entkernt, in sehr dünne Scheiben geschnitten, geteilt
  • 2 kleine Zucchinis, spiralförmig mit der kleinsten Klinge
  • 1/2 Tasse grob gehackter Koriander
  • Olivenöl, nach Geschmack
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer, nach Geschmack

Verfahren

1 Esslöffel Öl in einer großen Pfanne bei starker Hitze erhitzen. Die Garnelen hinzufügen, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Pfanne nicht zu voll ist, und 1-2 Minuten pro Seite kochen lassen, bis sie leicht verkohlt, rosa und durchgekocht sind. Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Hitze auf mittlere Hitze reduzieren und den restlichen Esslöffel Öl hinzufügen. Die Fenchelscheiben dazugeben und unter gelegentlichem Rühren 10-12 Minuten goldbraun und weich kochen. Knoblauch, rote Paprikaflocken und die Hälfte der Zitronenscheiben hinzufügen. Kochen, bis der Knoblauch weich ist, ca. 2 Minuten. Zucchininonudeln zugeben, großzügig mit Salz und Pfeffer würzen und unter Rühren kochen, bis sie weich und gar sind, 2-3 Minuten, je nach Dicke der Zucchini.

Die Garnelen wieder in die Pfanne geben und unter Rühren vermengen. In einer kleinen Schüssel den Koriander, die Fenchelwurzeln und die restlichen Zitronenscheiben mit einem Spritzer Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Garnelen und Zucchininudeln servieren.